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Wasser filtern mit einer Osmoseanlage. Lohnt sich das?

„Das Wasser aus der Leitung kann man in Deutschland doch ohne Bedenken trinken! Im Ausland aber eher nicht.“ Doch ist das wirklich so? Wie rein ist unser Leitungswasser eigentlich und welche Alternativen gibt es? 

Wie wichtig ist Wasser für unser Körper?

Unser Körper besteht je nach Alter zu etwa zwei Dritteln aus Wasser. Es versorgt unsere Organe, unser Gewebe und vor allem unser Gehirn. Ohne genügend Flüssigkeit können Nährstoffe nicht zu den Zellen und Giftstoffe nicht aus dem Körper hinaus transportiert werden. Täglich verlieren wir durch Schwitzen und Ausscheidungen bis zu fünf Prozent Flüssigkeit. Diesen Verlust müssen wir durch genügend Wasserzufuhr wieder ausgleichen. Doch welches Wasser ist das richtige und wie groß sind die Qualitätsunterschiede? 

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Besonders gesund ist reines und ungesättigtes Wasser, weil es die höchste Aufnahmekapazität hat. In der Natur findet man solches Wasser zum Beispiel im Hochgebirge. Es ist besonders rein, weich und mineral- und salzarm. Aus unserer Leitung (Berlin) kommt kein Hochgebirgswasser. Wie wird nun aber kontrolliert, ob wir es trotzdem trinken können?

Gesetzliche Bestimmungen für Leitungswasser

Wasser gilt in Deutschland als das best kontrollierteste Lebensmittel. Aber was bedeutet das genau? Sowohl das Leitungswasser als auch die Wasserflaschen, die man im Laden kaufen kann, unterliegen gesetzlichen Bestimmungen und Grenzwerten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, das Wasser auf 200 von etwa 2000 bekannten Fremdstoffen zu prüfen. Die Trinkwasserverordnung kontrolliert dagegen nur etwa 40 Stoffe. Darunter sind zum Beispiel Kalk, Chlor und Kalium. Liegen die Werte der getesteten Stoffe unterhalb der gesetzlich festgelegten Grenzwerte, gilt das Wasser als gut.

Medikamentenrückstände, Hormone und Drogen werden dagegen gar nicht getestet und dementsprechend auch nicht entfernt. Es ist zwar technisch möglich auch diese Stoffe herauszufiltern, der Prozess ist aber sehr teuer. Hinzu kommt, dass von dem Wasser, das die Wasserwerke filtern und dann wieder in Umlauf bringen, nur etwa ein Prozent getrunken wird. Der Rest wird als Brauch- bzw. Nutzwasser u.a. zum Kochen oder Waschen genutzt.

Grenzwerte im internationalen Vergleich

Für jeden einzelnen Stoff im Wasser werden Grenzwerte festgelegt. Allerdings werden dabei Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Stoffen nicht berücksichtigt. Die Höchstwerte liegen aus Sicht von Wissenschaftlern und Medizinern für beispielsweise Nitrat und Kupfer viel zu hoch. Dass diese Grenzwerte nicht wissenschaftlich motiviert sind, erkennt man im Vergleich zwischen den Ländern. Die amerikanische Umweltschutzbehörde empfiehlt für Nitrat zum Beispiel einen Höchstwert von 10 mg. Die Schweizer dagegen akzeptieren bis zu 25 mg pro Liter und in Deutschland sind sogar 50 mg pro Liter erlaubt. Bei Kupfer ist der Unterschied noch größer. Die USA gibt dort einen Wert von 1 mg an, während er in Deutschland um 100 Prozent höher ist. 

Ein weiterer Schadstoff in unserem Wasser ist Uran. Foodwatch fordert einen einheitlichen Grenzwert von 2 µg pro Liter, sowohl für Leitungs- als auch für Mineralwasser. Das soll vor allem Säuglinge und Kleinkinder schützen, die durch Uran viel schneller und stärker geschädigt werden. Der Grenzwert für Leitungswasser liegt derzeit bei 10 µg Uran pro Liter und bei Mineralwasser wird der Urananteil nicht einmal berücksichtigt. 

Diese Unterschiede zwischen Ländern zeigt, dass die Grenzwerte nicht nach wissenschaftlichen, sondern eher nach politischen Kriterien festgelegt werden. Nicht nur die Höhe der Grenzwerte ist fragwürdig. Sie sind auch keine Grenze zwischen sicher und unsicher. Ein Grenzwert ist eben nur ein Kompromiss zwischen allen Beteiligten. Am besten wäre es für uns, wenn gar keine Schadstoffe im Wasser enthalten sind. 

Können unsere Klär- und Wasserwerke alle Schadstoffe entfernen?

Die erwähnten Grenzwerte beziehen sich auf die Werte, die ein Wasserversorgungsunternehmen in der Trinkwasseraufbereitung des Wasserwerkes misst. Ändern sich die Werte auf dem Weg bis zum Wasserhahn?

Das Wasser legt einen langen Weg zurück, bis es bei uns aus dem Hahn kommt. Auf dem Weg dahin wird es durch Rohre gepresst und kann dabei wieder Schadstoffe aufnehmen. Je nachdem wie alt, wie verkalkt und wie verschmutzt die Rohre sind, können Keime und gelöste Schwermetalle in das Wasser gelangen. Je nach Landkreis, Region und sogar je nach Haus kann sich die Wasserqualität dann unterscheiden. So können einige Rohre nach jahrzehntelanger Nutzung bspw. aussehen: 

Und durch solche Rohre wird unser Leitungswasser über mehrere Kilometer hinweg mit hohem Druck durchgepresst. Da wundert es nicht, dass die Werte, die das Wasserwerk misst, nicht unbedingt mit denen aus dem Wasserhahn übereinstimmen. Ist es also besser, sein Trinkwasser im Laden zu kaufen?

Ist Mineralwasser gesünder als Leitungswasser?

Mineralwasser darf nur aus natürlichen Quellen stammen. Außerdem dürfen ihm keine Stoffe hinzugefügt oder entfernt werden. Bei Mineral- und Tafelwasser gelten andere gesetzliche Bestimmungen, als bei Leitungswasser. Getestet werden hier sogar nur 16 statt etwa 40 Fremd- und Schadstoffe und auch die Grenzen sind höher als bei Leitungswasser. Fluorid darf zum Beispiel mit 5 mg pro Liter dreimal so hoch sein, wie im Leitungswasser. 

Ist Wasser mit Mineralien wirklich besser als ohne?

Laut WHO gibt es keinen wissenschaftlichen Beleg dafür, dass mineralisiertes Wasser besonders positive Eigenschaften besitzt. Das heißt nicht, dass Mineralstoffe nicht wichtig für uns sind. Allerdings nimmt man über eine ausgewogene Ernährung automatisch und viel mehr Mineralstoffe auf, als durch vergleichsweise geringe Beigaben im Trinkwasser. Hinzu kommt, dass Wasser, wie schon erwähnt, eine Transport- und Entgiftungsfunktion im Körper übernimmt. Je mehr Stoffe dem Wasser schon beim Trinken beigefügt sind, desto weniger Stoffe kann es im Körper aufnehmen und zu den Organen transportieren und am Ende Giftstoffe abtransportieren. 

Doch ist es umweltverträglich jetzt von Leitungs- auf Flaschenwasser umzusteigen?

Die Umweltbilanz

Achtzig Prozent der verkauften Flaschen in Deutschland bestehen aus Kunststoff. Diese werden nach einmaligem Gebrauch eingeschmolzen und zu Granulat verarbeitet, aus dem neue Flaschen entstehen. Allerdings wird für neue Flaschen immer recyceltes und neues Plastik gemischt, weil das Granulat allein qualitativ zu schlecht ist. 

Mehrwegflaschen aus Glas oder Kunststoff sind da schon nachhaltiger. Glasflaschen können zwar doppelt so oft verwendet werden, wie Kunststoffflaschen, werden aber auch doppelt so heiß gereinigt und verbrauchen so mehr Energie. Die beiden nehmen sich also in ihrer Umweltbilanz nichts. Das wichtigste ist, auf Regionalität zu achten. Je kürzer die Wege sind, die die Flasche zurücklegen muss, desto besser für die Umwelt. 

Am wenigsten Energie benötigt das Wasser aus dem Hahn, bis zu 1000-mal weniger, als aus dem Laden. Der Liter aus dem Hahn kostet etwa 0,2 Cent und Mineralwasser im Durchschnitt 50 Cent pro Liter. 

Welche Möglichkeit hat man, wenn man weder Leitungs- noch Flaschenwasser trinken möchte?

Wasserfilter für gesundes und sicheres Wasser

Wasserfilter gibt es in jeder Preis- und Güteklasse. Das Angebot an Wasserfiltern ist groß und reicht von Tischkannenfiltern über Aktivkohle-Blockfilter bis zur Umkehrosmoseanlage. Wie bei allen Investitionen gilt aber: Wer am falschen Ende spart, zahlt am Ende doppelt.

Filterkannen weisen zum Beispiel eine erhöhte Bakterienbelastung im Filter auf und filtern hauptsächlich den Kalk heraus. Medikamente und andere Giftstoffe trinkt man trotzdem mit. Filtersysteme mit Aktivkohle-Blockfiltern entfernen immerhin Medikamentenrückstände, Schwermetalle und Chlor. Kalk und Nitrat dagegen werden nicht herausgefiltert.

Die effektivste Lösung ist eine Umkehrosmoseanlage für zu Hause. Die halbdurchlässige Filtermembran filtert das Wasser so gut, dass sie nur die h2o-Moleküle hindurch lässt. Das Wasser aus dem extra installierten Wasserhahn ist so also das reinste, das man zuhause haben kann.

Ein Visuelles Beispiel

Wenn eine 4-köpfige Familie durchschnittlich 2 Liter pro Tag und pro Person benötigt, sind 8 Liter Wasser nötig.

6 Flaschen mal 1,5 Liter ergeben 9 Liter, was ungefähr dem täglichen Wasserverbrauch einer 4-köpfigen Familie entspricht. Die 12 Flaschen auf dem ersten Bild entsprechen demnach zwei Tage. Das mittlere zeigt den Verbrauch von zwei Monaten und das rechte von zwei Jahren. 

Man kann sich vorstellen, wie viel Müll das produziert und auch wie viel Geld das kostet. Wie diese Kosten in eine heimische Wasserfilteranlage investiert werden können, zeigt das folgende Beispiel.

Investment Wasserfilteranlage

Will man reines und schadstofffreies Wasser trinken, kann man Hochgebirgsquellwasser kaufen. Eine Flasche kostet etwa 1,20 Euro pro Liter. Trinkt man 2 Liter am Tag, macht das 876 Euro in einem und 8.760 Euro in zehn Jahren. Bei 5 Litern täglich sind es schon 21.900 Euro und bei 10 Litern 43.800 Euro in zehn Jahren.

Tabelle: Modellrechnung Wasserverbrauch und Kosten. (Ohne Inflation) 

Investment

Täglicher Wasserbedarf

Gefiltertes Wasser im Gegenwert von

Rendite

Pro Jahr

Eingespartes Geld

Glasflaschen

Wasserkisten

Ca. 4.350 € in 10 Jahren

2 L

8.760 €

7,3 %

4.410 €

7.300

1.217

5 L

21.900 €

17,5 %

17.550 €

18.250

3.042

10 L

43.800 €

26,0 %

39.450 €

36.500

6.084

Ab 11. Jahr ca. 185 € pro Jahr

2 L

876 €

374 %

691 €

730

122

5 L

2.190 €

1.084 %

2.005 €

1.825

304

10 L

4.380 €

2.268 %

4.195 €

3.650

608

Stell Dir nun vor, Du investierst in eine eigene „Hochgebirgs Quelle“ bei Dir zu Hause. Die oben erwähnte Umkehrosmoseanlage bekommt man für etwa 2.500 Euro. Pro Jahr fallen etwa 185 Euro für Wartung und Pflege im Jahr an. In zehn Jahren hast Du insgesamt 4.350 Euro investiert und einen Gegenwert von 8.760 – 43.800 Euro erhalten. Das entspricht einer jährlichen Rendite von 7,3 Prozent bis 26,0 Prozent. Damit hat man Transportkosten und Energie für die Reinigung von ganzen 7.300 bis 36.500 Mehrwegflaschen eingespart. 

Dieses Investment kann sich sehen lassen, ökologisch wie ökonomisch!

Wenn Du auch in ein Wasserfiltersystem investieren möchtest und so Dein Leben und die Umwelt gesünder machen willst, dann kontaktiere uns hier über unsere Webseite. 

Vermögenssteuer in Deutschland

Die Vermögenssteuer ist aktuell wieder in der Diskussion, denn die Corona-Pandemie kostet den deutschen Staat weiterhin viel Geld, die in den Erhalt und Aufbau der Wirtschaft investiert werden muss. Es werden immer neue Kredite aufgenommen, um die Kosten zu decken. Eine Überlegung ist, die Vermögensteuer wieder einzuführen. Ob das nötig und sinnvoll ist, erfährst Du hier. 

Was ist eine Vermögensteuer? 

Vermögensteuern gibt es schon seit der Zeit der Antike. In Deutschland wurde sie erstmalig 1893 mit dem Preußischen Ergänzungssteuergesetz eingeführt. Damals wurde die Steuer in Form von Vermögensabgaben gezahlt und sollte die Wehrmacht unterstützten. Nach dem ersten und zweiten Weltkrieg diente das Reichsnotopfer zur Unterstützung des Staates in der Nachkriegszeit. 

Die Vermögensteuer wie wir sie heute kennen, wurde 1952 eingeführt und hatte bis 1997 Bestand. Sie besteuert nach Abzug der Schulden das übrigbleibende Reinvermögen. Dazu zählen Immobilien, Sparguthaben, Wertdepots, Lebensversicherungen und andere Wertanlagen. Seitdem wird die Zahlung nicht mehr erhoben, das Gesetz ist allerdings noch in Kraft. 

Nun wird aufgrund der enormen Kosten durch die Corona-Pandemie eine Neueinführung der Vermögensteuer diskutiert.

Was sagen die Parteien zur Vermögenssteuer?

Die Grünen fordern eine zusätzliche Steuer (die sogenannte Vermögenssteuer) von einem Prozent auf alle privaten Vermögenswerte ab zwei Millionen Euro. Die erwarteten Einnahmen betragen etwa zehn Milliarden Euro pro Jahr. 

Die Linke dagegen fordert eine einmalige Abgabe auf Vermögenswerte nach Abzug eines Freibetrags. Bei privaten Vermögen soll der Freibetrag bei 2 Millionen und bei Betriebsvermögen bei fünf Millionen liegen. Die Abgabe zwischen zehn und 30 Prozent muss nicht sofort gezahlt werden müssen, sondern kann auch über 20 Jahre verteilt werden. Diese einmalige Vermögensabgabe ist in Artikel 106 des Grundgesetzes in einer Notsituation des Staates möglich, allerdings nur wenn weder eine allgemeine Steuererhöhung noch die Aufnahme von Krediten möglich ist. Diese Voraussetzung ist laut Kritikern nicht gegeben, da der Staat offensichtlich noch finanzielle Mittel zur Verfügung hat. 

CDU und FDP halten die Neueinführung einer Vermögensteuer für veraltet. Christian Lindner schätzt die Erhebungskosten einer solchen Steuer höher ein, als die Einnahmen selbst.

Hinzu kommt, dass die Vermögensteuer nur noch in drei Ländern in Europa besteht und Kritiker diese Maßnahme als einen Schritt zurück ansehen.

Eine mögliche Reaktion von Betroffenen der Vermögensteuer könnte sein, weniger Geld zu investieren oder einfach nicht in Deutschland. Auch besteht die Gefahr der Steuervermeidung und in folge dessen ebenso keinen Gewinn für den Staat. 

Möchtest Du wissen, wie du effektiv Dein Vermögen schützen kannst? Dann kontaktiere uns auf mygreenfinance.de

Neuverschuldung in 2021

Nach 17 Stunden Diskussionen des Haushaltsausschusses wurde der Etatentwurf für 2021 verabschiedet. Der deutsche Staat wird in diesem Jahr fast 180 Milliarden Euro neue Schulden aufnehmen, um die Kosten der Corona-Pandemie zu decken. 

Allein für den Corona-Impfstoff sind etwa 2,7 Milliarden Euro eingeplant. Den Beschluss befürworten jedoch nicht alle. Laut FDP-Haushälter Otto Fricke sei die Neuverschuldung doppelt so hoch wie nötig und komme einem „Blankoscheck“ gleich. Die hohe Neuverschuldung birgt außerdem das Risiko von Steuererhöhungen in den kommenden Jahren. 

Corona und Schuldenbremse

Die Verabschiedung des neuen Haushalts für 2021 wirft erneut die Diskussion um die Schuldenbremse auf. Diese wurde erstmals 2009 eingeführt, um die Staatsverschuldung Deutschlands einzugrenzen. Diese Regelung verbietet den Ländern eine Neuverschuldung und beschränkt die staatliche Neuverschuldung auf maximal 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Ausgenommen sind Naturkatastrophen und Wirtschaftskrisen. Die Corona-Pandemie fällt aktuell genau in diese Ausnahme, weshalb die Schuldenbremse aktuell ausgesetzt wird. Dennoch ist sie im Grundgesetz verankert. 

Nun fordern einige Parteien die Abschaffung der Schuldenbremse und somit eine Änderung des Grundgesetzes. Die CDU bekennt sich klar gegen die Abschaffung. Die Schuldenbremse habe es Deutschland ermöglicht, in der aktuellen Krise finanziell handlungsfähig zu sein. Außerdem stehe Deutschland für finanzielle Seriosität und sei damit ein gutes Vorbild für Europa. 

Befürworter der Abschaffung führen an, dass die Corona-Pandemie eine Einhaltung der Schuldenbremse auch in den kommenden Jahren gar nicht möglich mache. Die Grünen sehen die wirtschaftliche Erholung ab 2022 durch die dann wieder geltende Schuldenbremse gefährdet. Zudem verhindere die Regelung wichtige und lang überfällige Investitionen in Bildung, Infrastruktur und Nachhaltigkeit und sei damit volkswirtschaftlich kontraproduktiv.

Finanzhilfen durch die EZB 

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat angesichts der weiter angeschlagenen Wirtschaft beschlossen, weitere 500 Milliarden Euro bereitzustellen und Anleihen des Krisenprogramms PEPP (Pandemic Emergency Purchase Programme) zu kaufen. Damit erhöht sich die Finanzspritze von 1,35 auf 1,85 Billionen Euro. Zudem hat die EZB auch eine Verlängerung um neun Monate bis März 2022 festgelegt. Dieser Entscheidung stimmen allerdings nicht alle zu, denn der bisherige Rahmen des Krisenprogramms sei erst bis zur Hälfte ausgeschöpft. Die Entscheidung verhindere eine absehbare Normalisierung der Geldpolitik. 

Der digitale Euro

Unser Ausgabeverhalten hat sich durch die Digitalisierung und neue Bezahlmethoden in den letzten Jahren sehr geändert. Der Trend geht weg vom Bargeld und zu elektronischen Zahlungsmitteln. Während der Corona-Pandemie verstärkt sich dieser Trend, da die Menschen sich mit kontaktlosem Zahlen sicherer fühlen. In Ländern wie Schweden und China ist Bargeld schon lange am Verschwinden. 

Die EZB arbeitet deshalb an dem digitalen Euro. Denn auch in den Euro-Ländern wird Bargeld voraussichtlich immer mehr an Bedeutung verlieren. Die Idee eines digitalen Euros gibt es schon lange. China und Schweden haben auch schon Projekte diesbezüglich auf den Markt gebracht. Für den Euro könnte ein entsprechendes Projekt kommenden Sommer spruchreif sein. 

Doch was ist ein digitaler Euro überhaupt?

Der digitale Euro soll das jetzige Geld nicht ersetzen, sondern als Ergänzung gedacht sein. Zukünftig wird Bargeld kaum noch Bedeutung und die EZB damit platt gesagt keinen Job mehr haben. Dann hätten private Banken allerdings eine Marktmacht, die nicht mehr durch die Regulierungsmacht der EZB begrenzt wird. Der digitale Euro bietet dann eine Alternative für die Menschen. Die Test-Einführung eines Projektes in kommendem Sommer setzt laut Prof. Ulrich Bindseil ein Zeichen für den Fortschritt und die europäische Integration. 

Der digitale Euro ist nicht zu verwechseln mit der elektronischen Zahlung, wie wir sie jetzt kennen. Elektronische Zahlungen sind im Moment immer mit dem entsprechenden Girokonto verknüpft, welches bei einer Bank angelegt ist. Der digitale Euro soll direkt von der EZB ausgegeben werden und somit unabhängig von privaten Banken sein. Alle Zahlungen mit dem digitalen Euro sollen kostenlos sein und schneller abgewickelt werden, als bei privaten Banken. So vereint der digitale Euro die Effizienz einer elektronischen Zahlung mit der Sicherheit von Zentralbankgeld.

Bindseil betont, das geplante Projekt soll das Bargeld nicht abschaffen. Der Prozess der Einführung wird aber einige Jahre dauern und wenn zukünftig das Bargeld an Bedeutung verliert, ist der digitale Euro ausgereift und nutzungsfähig. In der Nutzung wird der Endverbraucher kaum einen Unterschied zu elektronischen Zahlungen momentan merken.

Ausbildung zum Finanzberater

Wenn Du Dich ein bisschen umhörst, dann wirst Du wahrscheinlich bei vielen, insbesondere auch jüngeren Menschen, Träume finden, die sich nur mit Ansparen und der bestmöglichen Nutzung des Einkommens erfüllen lassen. Ohne einen Fachmann an der Seite - wie Dich nach Deiner Ausbildung zum Finanzberater - würden die Menschen im Dunkeln tappen.

Denke an die Filialbanken und ihren stetigen Kundenverlust. Die Menschen akzeptieren es nicht mehr mit Standardprodukten abgespeist zu werden. Mit der Ausbildung zum Finanzberater bist Du derjenige, der zeigt wie hohe Rendite mit günstigeren Kosten kombiniert werden kann.

Durch Deine Ausbildung zum Finanzberater kannst Du für die Menschen den Rendite-Turbo anwerfen. Mehr "Netto" in der Geldanlage (also weniger Gebühren zahlen) und dazu noch ein schnellerer Wertzuwachs: Nur wenige Berufe unterstützen die Menschen in dieser Art und Weise bei der Verwirklichung ihrer Lebensziele. Die Ausbildung zum Finanzberater ist also an der Schnittstelle der Zahlenwelt und menschlichem Kontakt.

Unabhängig davon, ob Du später nach der Ausbildung zum Finanzberater in Deinem Kundenstamm mehr Firmen- oder Privatkunden hast. Für alle Einstiegstätigkeiten nach der Ausbildung zum Finanzberater gilt: Ohne die durch vermittelten Infos sind Firmen- und Privatkunden aufgeschmissen. Insbesondere dann, wenn das Unternehmen noch nicht so groß ist, dass es einen eigenen Finanzer haben kann. Die Ausbildung zum Finanzberater lässt dich zum gleichwertigen Gesprächspartner auch für Unternehmerinnen und Unternehmer werden.

Als Honorarberater bzw. Finanzberater lichtest Du den Geldanlage- und Begriffdschungel

Bevor Du eine Ausbildung zum Finanzberater machst, könntest Du dir eine kleine Liste mit denjenigen Gesichtspunkten erstellen, die bei der Berufswahl entscheidend sein könnten. Ein wesentliches Argument, welches für die Ausbildung zum Finanzberater spricht, ist: In welchem Beruf kommen die Menschen gerne zu Dir und fragen Dich nach Deinem Rat und Deinen Erfahrungen? Es kann langfristig motivieren, wenn Du eine Lotsen- oder Wegweiserfunktion hast.

Die Ausbildung zum Finanzberater wird Dir schon in sehr jungen Jahren einen echten Wissensvorsprung vermitteln. Denke doch mal ganz kurz an Deine Schulklasse bzw. auch Deine Verwandtschaft und alle diejenigen, die keine Ausbildung zum Finanzberater machen durften: Wer wäre denn nicht glücklich, wenn es einen Menschen gäbe, dem man vertrauen kann?

Die Ausbildung zum Finanzberater lässt Dich in kurzer Zeit die Qualifikation zum Honorarberater oder für den freien Berater erlangen. Dann stehst Du auf der Seite der Kunden und hebst Dich positiv ab von allen denjenigen, die in einem Bankgebäude warten und nur das anbieten dürfen, was sich im Sortiment des Hauses findet! Bei Dir werden die Menschen Ehrlichkeit in einer Branche finden, die auch viele Menschen anlockt, die da gar nciht arbeiten dürfen. Schon in der Ausbildung zum Finanzberater wirst Du Kunden beraten und unterstützen können, damit sie nicht auf unseriöse Kredit- oder Finanz-Angebote hereinfallen.

Wenn Du an die Zukunftsaussichten denken möchtest, dann lohnt sich ein Blick darauf, warum in den letzten Jahren immer mehr
Menschen Unterstützung bei den Geldanlageentscheidungen benötigen und wie Dich die Ausbildung zum Finanzberater in Finanzdingen schulen wird.

So hat die Europäische Zentralbank die Zinsen praktisch abgeschafft, die einfach zu handhabende Klasse der festverzinslichen Wertpapiere ist praktisch weggefallen. Wo es früher flexible Anlagen mit 1 bis 7 jähriger Anlagedauer gab (Bundesschatzbriefe), da gibt es heute nur noch die große Zinsleere. Schau doch mal hier (https://www.deutsche-finanzagentur.de/fileadmin/user_upload/institutionelle-investoren/pdf/kredit_renditetabelle.pdf).

Stattdessen kannst Du durch die Ausbildung zum Finanzberater lernen wie Du Menschen schon in zehn Minuten begeistern kannst und ihnen das faire Beratungsmodell näher bringen. Du wirst nach Leistung bezahlt und kannst schon direkt während der Ausbildung zum Finanzberater in die Kundenberatung einsteigen.

Wissen und Produkte transportieren: Für mehr Lebensqualität in der Region

In der Finanzberatung gibst Du den Menschen wertvolle Tipps sowohl für die Geldanlage, als auch für die langfristige Erhöhung der Lebensqualität. Denke doch mal daran, dass viele Menschen eine regelrechte Schwellenangst vor Geld und Finanzen überwinden müssen. Lerne während der Ausbildung zum Finanzberater wie Du die Menschen Schritt-für-Schritt an die Themen heranführen wirst. Anders als beispielsweise in den USA gilt leider viel zu oft der Grundsatz "Über Geld spricht man nicht". Weshalb Oma und Opa wahrscheinlich ihre schlechten Erfahrungen mit unternehmensgebundenen Beratern oder Produkten nicht weitergeben.

Durch die Ausbildung zum Finanzberater kannst Du auch Wissenselemente lernen, die Du in der Familie weitergeben kannst.

Mal ein paar Beispiele - aus meiner täglichen Beratungspraxis und wie ich langfristig Mehrwert für die Kunden schaffe:

+ Eine Vergleichsrechnung zwischen der Mietwohnung und den eigenen vier Wänden sieht für jeden Menschen anders aus. Einkommen, persönliche Voraussetzungen und auch Ziele sind erheblich unterschiedlich.

+ Regelmäßiger Check-Up der Finanzen: Wie kann Dein Kunde die Laufzeit seiner Immobilienfinanzierung (oder auch einer Autofinanzierung) erheblich verkürzen? In der Ausbildung zum Finanzberater lernst Du das. Jede Zinseinsparung würde ein Plus an Lebensqualität bedeuten, die wenigsten Verbraucherinnen und Verbraucher sind sich der umfangreichen Möglichkeiten außerordentlicher und kostenfreier Vertragskündigung und Neufinanzierung bewusst.

+ Neutrale Beratung schlägt feste Produktvorgaben: In der freien, nicht an ein Unternehmen gebundenen Finanzierungsberatung kannst Du Kunden auch dadurch auf den richtigen Weg lotsen, dadurch dass Du sie vor Kostenfallen oder "Gebührenfressern" bewahrst. Lese die entsprechende Literatur und/oder Veröffentlichungen und setze das dort gefundene Wissen im Zusammenhang mit der Ausbildung zum Finanzberater in eine für Kunden entsprechende Sprache um.

+ Grundschulung in Finanzdingen: Was sollten Bankkunden wissen und wie können sie Strategien entwickeln für sich die passenden Angebote zu finden.

Das Schöne an der Ausbildung zum Finanzberater und der späteren Berufsausübung ist die Verankerung in der Region. Du kannst Menschen in dieser wunderschönen Region unterstützen und Dir einen langfristig gewogenen Kundenstamm aufbauen. Die Menschen lernen Dinge von Dir, die sie ansonsten nie erfahren würden. Anders als in Branchen mit einem nur sekundenlangen Kundenkontakt lässt sich als Finanzberater auch eine langfristige Wertschätzung aufbauen.

Vor allem ist es gut, wenn Deine zukünftigen Kunden und Du gemeinsam am Aufbau von Vermögen arbeiten können. Denke doch mal an den Mehrwert, den die großen Aktiengesellschaften jedes Jahr schaffen. Und der an die Aktionäre als Dividende und Wertzuwachs verteilt wird: So berichteten die Nachrichtenagenturen, dass die Allianz im Jahr 2019 wahrscheinlich 12 Milliarden Euro verdienen wird.

Warum solltest Du Deinen Kunden nicht den Weg zu werteschaffenden Aktien und Wertpapieren zeigen?

Ein Beruf mit Zukunft: Bei Geldanlagen stehen Zertifizierung und Sicherheit im Vordergrund

Ganz berechtigt sinkt das Vertrauen in staatliche Institutionen und diejenigen Produkte, die vom Staat mit riesigen Werbebudgets während der Wahlkampfphasen in den Markt gedrückt werden. Insbesondere viele seit 2003 angebotenen Riester-Verträge beeindrucken eher durch eine geringe Rendite im Gegenzug für eine einmalige Bonifizierung bei der Einzahlung.
Wäre es nicht erfüllend, wenn Du ausgehend beispielsweise von einem etablierten Renditedreieck des Gesamtmarktes (herausgegeben vom Deutschen Aktieninstitut, beispielsweise hier: https://www.dai.de/files/dai_usercontent/dokumente/renditedreieck/181231%20DAX-Rendite-Dreieck%2050%20Jahre%20Web.pdf) die einzelnen Produkte heraussuchen könntest. Deine Kunden könnten dann einen echten Wertzuwachs erzielen!

Der Beratungsbedarf steigt auch, weil sich die Vermögenspyramide in Deutschland ein bisschen verschiebt: Einige Haushalte - insbesondere diejenigen, die Immobilieneigentum geschaffen haben - sammeln erhebliche Vermögen an, die auch generationenübergreifend weitergegeben werden. Der Bedarf an hochwertiger Beratung steigt dadurch und auch noch aus weiteren Gründen.

Werfe doch einmal einen Blick darauf, warum es in Zukunft einen steigenden Bedarf für das geben wird, was Du in Deiner Ausbildung zum Finanzberater lernst, geben wird.

Im Markt der Finanzen persönlich und fachlich wachsen

Der Markt der Finanzberatung ist eine persönliche und fachliche Wachstumschance: Denke einmal daran, dass Finanzwissen in der "Durchschnittsbevölkerung" nicht sehr breit gesät ist. Und sich deshalb über die Finanzberatung hinaus viele benachbarte Felder öffnen werden. Wenn Du Dich für Zahlen interessierst, dann stehen viele weiter gehende ähnliche Tätigkeiten und auch Spezialisierungen zur Verfügung.

Darüber hinaus haben sich viele ehemalige Wettbewerber (die Banken) weitestgehend aus der Beratung zurückgezogen. Sowohl im Hinblick auf die Beratungstiefe und Gründlichkeit, als auch die Ausbildung einer hohen Zahl an Auszubildenden. Die ja eigentlich die Zukunft gestalten sollten.

So liegt das Durchschnittsalter der Beraterinnen und Berater derzeit schon bei 55 Jahren. Damit gibt es jedes Jahr viele neue Chancen sowohl in Festanstellung, als auch wenn Dui später selbständig werden möchtest. Zudem gibt es einen Trend zu noch mehr Qualität: Ein zentrales Vermittlerregister sorg für die Transparenz und dass sich gute Leistung lohnt und durchsetzt.

Zudem sorgt die Digitalisierung dafür, dass die Kunden zwar einerseits Zeit sparen, es andererseits aber auch viel mehr Finanzdienstleistungen zu günstigen, erschwinglichen Preisen gibt. Damit wird die Auswahl größer - der unabhängige Lotse sorgt für das Plus an Orientierung. Zudem unterliegt der Finanzberater - ähnlich wie ein Steuerberater oder Anwalt einer berufsständischen Verschwiegenheitsklausel. Deshalb werden die Menschen offener kommunizieren und werden beim Profi (anders als in der eigenen Verwandtschaft) auch keinen Neid erleben müssen.

Steigendes Bewusstsein für den Wert von Zeit und Wohlstand​


Im Inneren wirst Du wahrscheinlich spüren, dass Geld und Finanzen für viele Menschen eine immer größere Rolle spielen. Das Problem der Altersarmut wird durch die erfreuliche Tatsache bedeutender, dass die Menschen immer gesünder leben und damit auch älter werden. Damit sind sie beim Eintritt in das Rentenalter noch so gesund, dass sie Hobbies pflegen können und die Zeit genießen. Eigentlich gut: Viele Menschen außerhalb Europas wären froh, wenn sie nicht was es in vielen außereuropäischen Gesellschaften gar nicht gibt ?

Zusätzlich kannst Du Dir die fast schon Jahrzehnte andauernde Diskussion um die Veränderung der Lehrpläne ansehen: Finanzbildung wird immer noch klein geschrieben, auch die große Koalition hat daran nichts geändert.
Darüber hinaus ist Deutschland allen Unkenrufen zum Trotz ein Land mit steigendem Reichtum bzw. Vermögen. So berichtete die Welt im April 2019 (https://www.welt.de/finanzen/article191951915/Bundesbank-Studie-Die-Vermoegen-offenbaren-Deutschlands-Probleme.html) in einem beeindruckenden Artikel sowohl über steigendes Vermögen in Deutschland, als auch die Herausforderungen.

Zudem steigt die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Deutschland wieder, auch viele Menschen mit Migrationshintergrund eröffnen Unternehmen und benötigen eine Schulung bzw. einen zuverlässigen Partner im Bereich der Finanzen.
Finanzberatung mit einem ganzheitlichen Ansatz bedeutet zunehmend auch die Verwaltung von Beständen beispielsweise aus Aktien, Fonds oder auch ETFs, um die Depots der Kunden an die sich stetig veränderten Rahmenbedingungen und Renditedifferenzen anpassen zu können.
Als unabhängiger Finanzberater verfügen Sie nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung über einen anerkannten Berufsabschluss, der weitere Türen öffnen kann.

Die Ausbildung zum Finanzberater: Zukunftssicher dank starker Tendenz hin zur Honorarberatung 

Wenn Du die Zeitungs- und Veröffentlichungslandschaft ein bisschen näher ansiehst, dann wirst Du einen klaren Trend hin zur Finanzberatung jenseits der Bankkonzerne erkennen. Du kannst den Kunden flexible Verträge mit kurzen Kündigungsfristen anbieten. Oder aber auch eine perfekte Beratung.

Denn: Viele Menschen kümmern sich viel zu wenig um die Finanzen und denken ohne Anstupsen von außen, dass eine einmal getroffene Investitionsentscheidung über die Konjunkturzyklen hinweg immer unverändert bleiben kann. Bei Kundenveranstaltungen kannst Du den Dialog der Menschen miteinander fördern und auch Konzepte vor mehreren Menschen vorstellen und Diskussionen fördern.

Im direkten Kontakt kannst Du zeigen, dass Du einzigartig bist und auch auf die Menschen zugehen möchtest. Das Fachwissen in Ergänzung zu Deiner Persönlichkeit vermittelt Dir die Ausbildung zum Finanzberater. Im Lauf der Zeit wirst Du sehen, dass wir viele Kunden und auch unsere VP zu Millionären machen werden. Bei der Ausbildung zum Finanzberater bekommst Du hautnah mit, was wir für die Menschen tun und dass die Zahlen bei uns lebendig werden können.

Wenn Du Interesse hast uns kennenzulernen, dann schreib' uns eine Nachricht über das unten stehende Kontaktformular oder bewirb Dich direkt bei uns online. Gerne können wir uns auf einen Kaffee in unserem Büro am Wittenbergplatz in der Keithstr. 6 kennenlernen.

Wir freuen uns auf Dich!

Dein MyGreenFinance Team

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